Träumen lernen

Für Träumer ist ein Tagebuch ein mächtiges Werkzeug
Bevor man mit dem Träumen beginnen kann, muss man der Träumer sein. Was einfacher klingt, als es ist.

Alle Welt spricht davon, wie wichtig Vorstellungen sind. Weil sie es sind – aber nur zu oft in einem gänzlich anderen Sinne als die meisten glauben.

Vorstellungen halten uns in der Vergangenheit fest. In dem, was wir uns einmal vorgestellt haben. Sie binden uns an unseren Körper, weil sie dort gespeichert sind. Wir glauben, uns etwas vorzustellen oder zu träumen. Tatsächlich aber sind wir nur Wiederkäuer der Vergangenheit.

Der erste, grundsätzliche Schritt um Träumer zu sein, liegt darin, sich von der Macht der Vorstellungen zu befreien. Nicht in dem man sie ignoriert, sondern in dem man das aufgibt, was man über sich selbst zu wissen glaubt. In dem man für die Reise einen neuen Ausgangspunkt wählt. Durch ein Mantra.

Nicht durch irgend eines. Sondern durch eines, das man selbst in sich gefunden hat. Was uns zum zweiten, grundsätzlichen Schritt führt: Ein Tagebuch.

Der Zweck eines Tagebuchs ist nicht der eines Kummerkastens sondern eines Werkzeugs der Bewusstwerdung.

Für einen Träumer ist sein Tagebuch ein wichtiges Werkzeug. Es hilft ihm, sich zu orientieren.

Vorstellungen halten uns gerne in der Vergangenheit fest, so dass sie uns in der Gegenwart keine Orientierung bieten, sondern eher Verwirrung. Ein Mantra in Kombination mit einem Tagebuch kann uns genau die Orientierung bieten, die wir brauchen.

Der Leitstern eines Träumers ist das, was sich aus dem Mantra ergibt. Natürlich werden auch in der Zukunft immer Vorstellungen auftauchen. Schließlich sind wir auch Menschen und Menschen haben ein Gehirn in dem die Vorstellungen gespeichert sind. Aber das Mantra wird die Bedeutung der Vorstellung verändern – deshalb werden wir etwas anderes darin sehen als in der Vergangenheit.

Die beiden ersten Schritte die es braucht, um ein Träumer zu sein, sind also der Gebrauch eines Mantras, um frei zu sein, und das Führen eines Tagebuches, um Orientierung zu haben.

Durch Träumen Welten zu erschaffen ist die eine Hälfte des Ganzen, sie anzunehmen ist die andere. Beides, träumen und annehmen gehört untrennbar zusammen.

Das Annehmen geschieht durch die beiden letzten Schritte, um Träumer zu sein: durch Affirmation und Imagination.

Affirmationen und Imaginationen bringen das spirituelle Selbst und das menschliche Bewusstsein zusammen. Durch eine Affirmation bestätigen Sie, dass das, was ist, auch wahr ist. Und das gleiche gilt für Imaginationen.

Eine Imagination ist sichtbar gemachtes Licht und eine Affirmation ein hörbar gemachter Ton. Licht und Ton, die Zwillingsaspekte der Realität, werden durch Affirmation und Imagination zur Wirklichkeit, die sich im Körper niederlässt … und den Traum beginnen lässt.